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Geburtstagstrip nach Barcelona

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Es ist nicht immer einfach, seine Liebsten zu beschenken. Meine Eltern zu beschenken ist wahnsinnig schwer, da ist es mit meinem Mann schon einfacher. Nicht immer, aber meistens, zum Glück. Schon seit einer längeren Zeit träumte er davon, mal wieder nach Barcelona zu fliegen da er vor ein paar Jahren dort einen wirklich tollen Urlaub verbracht hat. Doch bisher hat es nicht geklappt, daher sah ich es als meine Pflicht an, ihm diesen Wunsch zu erfüllen. Als dann über www.urlaubsguru.de noch ein tolles, kurzfristiges Angebot reinkam, zögerte ich nicht lang. Ich mobilisierte unsere Familien und schon stand der Überraschungstrip nach Barcelona. Denn er sollte damit natürlich überrascht werden, was sich als gar nicht so einfach erwies, denn er entdeckte die Kreditkartenabrechnung, auf der die Abbuchung bereits vermerkt war.

Shit happens

Zum Glück konnte ich ihn schnell davon abbringen weiter zu recherchieren, aber er blieb Misstrauisch, auch wenn er nicht weiter nachfragte. Ich hoffte nur, dass er nicht auf die Idee käme, ich könne eine Affäre irgendwo haben. LOL! So konnte ich also mit der Planung weitermachen. Ich organisierte mir noch einen Insider bei ihm in der Firma und zusammen sorgten wir dafür, dass er an den Tagen über seinen Geburtstag auch Urlaub bekam. Für ihn sah es allerdings so aus, als wäre sein Terminkalender voll mit Meetings. An dieser Stelle danke nochmal, liebe Otto-Kollegen! 😉 Auch seine Chefin spielte mit und so ahnte er bis zum morgen des Abfluges wirklich nichts. Erst als ich ihm sein Handy hinhielt auf dem seine Chefin eine Nachricht hinterlassen hatte, dass er nicht zu kommen brauche und all seine Termine „Fake“ wären, roch er den Braten. Doch was genau passieren würde, wusste er noch immer nicht.

Erst als ich mit gepacktem Koffer auf ihn wartete, nachdem er unseren Sohn abgegeben hatte, wusste er, dass wir irgendwo hin reisen würden. Am Flughafen checkte er auch sogleich die Destinationen, doch erst am Gate erfuhr er, dass es nach Barcelona gehen sollte. Sehr glücklich fiel er mir um den Hals und ich konnte aufatmen. Geheimniskrämerei ist echt nicht mein Ding.

Barcelona olé

Unser Hotel, das Ayre Hotel Rosselón, lag mitten in der Stadt, direkt neben der Sagrada Familia. Modern eingerichtet und mit einer tollen Dachterrasse ausgestattet, bietet das Hotel jede Annehmlichkeit, die man sich wünscht. Die Zimmer sind sauber und großzügig eingerichtet. Das Personal zuvorkommend und hilfsbereit. Besonders wenn es darum geht, Restauranttipps zu geben. Da wir schonmal in Spanien waren, wollten wir natürlich Tapas und die katalanische Küche ausprobieren. Mit einem gut gemeinten Tipp in Sachen Tapas-Restaurant begaben wir uns ins besagte Etablissement. Angekommen stutzten wir aber schon, denn das Ganze sah eher nach indischem Schnellimbiss aus. Die Karte gab jedoch tatsächlich ungefähr zehn verschiedene Tapas aus, von denen, die wir dann bestellten, die Hälfte leider ungeniessbar war. Schade. Für den nächsten Tag, dem Geburtstag meines Mannes, vertraute ich dann doch lieber auf die Google-Suche samt ihrer Bewertungen und wurde zum Glück auch fündig.

Am Geburtstag folgten wir noch einem Tipp, dieses Mal aber dem eines Kollegen, zu einem Frühstückslokal in der Nähe. Dieser Tipp wiederum hat sich absolut gelohnt. Das Tropico bietet neben frischen Smoothies auch eine leckere Auswahl an gesunden Frühstückssnacks an. Vegan, Veggie oder normal: Hier sollte jeder fündig werden. Zudem gibt es leckeren Kaffee, der die Lebensgeister weckt und noch lustige Latte-Art hat.

Nach dieser leckeren Stärkung spazierten wir noch über die bekannte Promenade „La Rambla“ und trafen witzigerweise auf eine ehemalige Kollegin, die dort seit ein paar Monaten arbeitete. Die Welt ist ein Dorf. Anschließend fuhren wir zum Park Güell, der mit seiner Parkanlage zum relaxen einlud, dank des schönen Wetters. Doch leider war der Park völlig mit Touristen überlaufen, sodass es keinen wirklichen Spaß machte, dort herumzulaufen. Ganz davon abgesehen, dass man nirgends eine schöne Stelle finden konnte, um ein Foto zu schießen auf dem mal keine fremden Menschen zu sehen waren. Zu Fuß machten wir uns daher alsbald wieder auf den Rückweg. Runter geht bekanntlich ja einfacher als Bergauf, so waren wir nach 30 Minuten schon wieder im Zentrum und gönnten uns noch einen leckeren Kaffee in einem der zahlreichen Cafés. Am frühen Abend besichtigten wir dann natürlich auch die Sagrada Familia mit einer geführten Tour. Menschen mit schwachen Englischkenntnissen sollten sich lieber einen Audioguide auf Deutsch holen, denn die angespanischten Englischkenntnisse der Führer sind oft nicht sehr gut zu verstehen. Da hilft mir leider auch nicht, dass ich als Portugiesin Spanisch eigentlich gut verstehe. Die Tour war dennoch sehr interessant und die Kirche sehr beeindruckend, aber natürlich auch wieder völlig überlaufen und laut. Danach mussten wir uns im Hotelzimmer erstmal ein bisschen erholen.

Unser Dinner hatte ich, wie bereits gesagt, in einem anderen Restaurant reserviert als vom Concierge vorgeschlagen. Und das war auch gut so. Das Restaurant „Gut“ ist fußläufig erreichbar und in einer kleinen Seitenstrasse gelegen. Es ist klein und kuschelig, sodass eine Reservierung zwar nicht zwingend notwendig war, aber ratsam. Mit indirektem Licht, einer Handvoll Tischen und kleinen Kerzen auf dem Tisch, fühlt sich der Gast sofort wohl und weit ab vom touristischen Trubel. Da ich bei der Reservierung noch angegeben hatte, das mein Mann Geburtstag hatte, haben sie uns netterweise ein Blümchen als Deko auf den Tisch gestellt. 😉 Die Speisekarte bietet eine Mischung aus mediterraner-asiatische Küche und ist absolut empfehlenswert. Ob sehr zartes Rinderfilet oder kräftiges Hähnchencurry: Wir waren begeistert. Einzig das Nachtischangebot war nicht so unsers, sodass wir uns auf dem Rückweg ins Hotel noch schnell ein Schokolädchen aus dem hiesigen 24/7 geholt haben. Ein gelungener Abend mit einem perfekten Abschluss.

Restaurant GUT Barcelona

Barcelona adé

Am Tage des Abfluges regnete es. Uns sollte es recht sein, so konnten wir das leckere Frühstücksbuffet des Hotels austesten. Das war sehr abwechslungsreich und gut. Sollten wir jemals wieder nach Barcelona kommen, werden wir bestimmt auch wieder hier absteigen. Ebenfalls eine absolute Empfehlung und ein gelungener Geburtstagstrip. Ich denke, meinem Göttergatten hat es ebenso sehr gefallen wie mir. 🙂

Simone
Ich bin Simone, gebürtige Hamburgerin mit portugiesischen Wurzeln und blogge schon seit 2008. Angefangen hat es mit einem Reiseblog. Jetzt schreibe ich über verschiedene Themen: Autos, Backen, Familie und natürlich auch weiterhin das Reisen.
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