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Infiniti QX30 – Japanischer Luxus auf vier Rädern

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Das hatte ich auch noch nie, dass mir zu einem Fahrzeug wenig einfiel. Beim Infiniti QX30 ist das der Fall. An sich ist der Japan-SUV der Luxustochter von Nissan ein schickes Teil. Basierend auf dem Mercedes GLA, den ich ja auch schon testen durfte, fuhr er sich auf meinem Roadtrip mit meiner Freundin Bianca nach Hessen auch recht solide und bequem. Jede Menge Sicherheitsfeatures, die einem das Fahren erleichtern sollen, tolle Verarbeitung: Luxus pur eben. Und doch war es dieses Mal nicht so einfach, den schicken Japaner zu beschreiben. Vielleicht liegt es am Wetter und das Hirn zu einfach zu weich gekocht. Aber schick ist er ja, der japanische GLA. Besonders von der Seite und von hinten sieht er echt scharf aus. Eine schöne Seitenlinie lässt ihn schön sportlich aussehen und seine markante Rückseite kann man sich auch gut ansehen. Einzig von vorn ist er ein wenig langweilig geraten. Aber das ist wohl auch Geschmacksache.

Die etwas mehr als 400 Kilometer lange Fahrt haben wir trotz der frühen Morgenstunde gut überstanden. Der Fahrersitz war laut meinem „Popometer“ etwas zu hart für die lange Fahrt, aber wer weiß, vielleicht ist das auch ein neues Sicherheitssystem um den Fahrer davon abzuhalten, es sich in dem sportlichen Sitz zu bequem zu machen. Denn der Beifahrersitz war bei weitem nicht so unbequem. Nach dem Schalter für das Blinken musste man ein wenig suchen, denn dieser war ein wenig zu klein geraten und auch das Fahrgefühl kann man nur als etwas „schwerfällig“ bezeichnen. Selbst im Sportmodus kam nur kurz so etwas wie Fahrfreude aus. Ich will damit aber nicht sagen, dass der Infiniti nicht gut zu fahren wäre. Ganz im Gegenteil, jedoch ist er trotz seiner 170 PS nichts für spaßige Bleifußversuche. Er ist eher der gemächliche Straßenbegleiter, der einen mehr als sicher von A nach B bringt. Denn die vielen Sicherheitssysteme sorgen dafür, ob du willst oder nicht. Klingt komisch, ist aber so. Teilweise waren diese schon überfürsorglich und könnten einem weniger geübten Fahrer als ich ein wenig Unsicherheit vermitteln.

Positiv zu bewerten ist der Platz. Selbst Sitzriesen dürften keine Probleme damit haben und auch im hinteren Font gibt es mehr als genug davon. Der Kofferraum bietet ebenfalls genügend Volumen für jede Menge Gepäck. Auch wenn wir das auf unserer Tour nicht brauchten, war es trotzdem schön, sich ein wenig ausbreiten zu können. Auch mein Kindersitz passte gut rein und mein kleiner Sohn freute sich sehr über das „neue Auto“. Mein Mann ja sowieso. Was haben Kerle nur immer mit dem „tollen Duft eines neuen Autos“? Natürlich mag ich neue, saubere und schicke Autos, aber diesen intensiven Ledergeruch so gar nicht und war deswegen ganz froh, dass er nach einiger Zeit etwas verflogen war. Wie dem auch sei, um die Zeit auf der Autobahn schneller zu überbrücken, half besonders die Bose Soundanlage und verwandelte den Infiniti QX30 kurzerhand in ein Karaoke-Auto. Das hat natürlich viel Spaß gemacht, denn wenn ich gern singe, dann im Auto. Da meine nette Begleitung aber mal semi-professionell gesungen hat, hielt ich mich eher ein wenig zurück. Auch auf der Rückfahrt nach unserem Termin, völlig übermüdet aber happy, bescherte er uns eine entspannte Fahrt. Ich schätze für mehr ist er einfach „zu“ japanisch: zurückhaltend, geduldig, ruhig. Trotzdem ein schickes, solides Auto. Wenn nur der Preis nicht wäre: Ab 44.360 Euro gibt es den Japaner zu kaufen.

QX30 Rückseite Kirschblütenbaum

Nach der langen Fahrt musste ich ihn erstmal intensiv reinigen lassen, denn auf der Autobahn haben wir so einige „Leichen“ mitgenommen. Erst dann konnte ich ihn schön in Szene setzen, natürlich passenderweise mit Kirschblüten. In diesem Sinne: Sayonara!

QX30 Rückseite Kirschblütenbaum

Simone
Ich bin Simone, gebürtige Hamburgerin mit portugiesischen Wurzeln und blogge schon seit 2008. Angefangen hat es mit einem Reiseblog. Jetzt schreibe ich über verschiedene Themen: Autos, Backen, Familie und natürlich auch weiterhin das Reisen.
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