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Shell Helix: Offroad Abenteuer in Südafrika

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Fünf Jahre ist mein Offroad Abenteuer in Kapstadt schon her. Damals durfte ich mit Shell in die südafrikanische Metropole um ein bisschen Spaß im Gelände zu haben. Und was soll ich sagen? Es hat sich gelohnt.

Der Flug dauerte 16 Stunden und ging über Istanbul erst nach Johannesburg, wo wir einen kurzen Aufenthalt hatten. Am Flughafen in Kapstadt angekommen, war niemand da, der mich abholte. Ich lief herum, aber fand niemanden. Da ich auch keine Telefonnummer vor Ort hatte, rief ich bei der verantwortlichen Agentur in Deutschland an. Natürlich konnten die mir auch nicht sofort helfen, aber ich sollte Glück haben und fand letztendlich selbst die Dame, die mich ins Hotel bringen sollte. Meine russischen Kollegen waren nicht so geduldig und hatten bereits nach sehr kurzer Wartezeit einfach ein Taxi genommen.

Das Table Bay Hotel ist eins der schönsten Hotels in Kapstadt und liegt direkt am Wasser. Man kann auf Robben Island blicken, in dessen Gefängnis Nelson Mandela fast zwei Jahrzehnte seines Lebens verbrachte. Mein Zimmer hatte genau die Aussicht auf die Insel und war sehr komfortabel.

Hotel Table Bay Cape Town

Good old Cape Town

Nach der Ankunft hatten wir noch ein wenig Zeit, die ich mit einem kleinen Powernap nutzte. Am Abend sollte das Meet & Greet stattfinden, wo wir auch die prominenten Teilnehmer, unter anderem Mika Salo, einem finnischen Formel 1 Rennfahrer, kennenlernen sollten. Das Essen war wirklich gut und ich unterhielt mich mit dem peruanischen Fernsehteam, das 42 Stunden für seine Ankunft in Kapstadt gebraucht hatte. Puh. Das war wirklich eine extreme Tour gewesen. Nach ein paar Gläschen Wein rief mich mein Bett mit voller Lautstärke, sodass ich alsbald aufbrach, um auch am nächsten Morgen frisch zu sein, denn es sollte in aller frühe los gehen. Am Morgen frühstückte ich mit zwei südafrikanischen Journalisten, die auch später zu meinem Team gehören sollten. Wir genossen das extrem reichhaltige Büffet, bei dem ich mich erst gar nicht entscheiden konnte, was ich zu erst essen sollte.

Dann ging es vereint in die Dünen bei Atlantis. Ja, hier ist es nicht untergegangen. 😉 Dort standen zehn Land Rover Discovery mitsamt Instrukteuren bereit um uns einzuweisen. Nach einem Gruppenbild sollte die geballte Action losgehen.

Shell Helix Expeditionsteams in Afrika

IMG_2016

Last Sand Action Heroes

Um genug Grip auf dem weichen Sand zu bekommen, hatten die Instrukteure Luft aus den Reifen gelassen, sodass diese nur noch 0,9 BAR aufwiesen. So bekommen Pneus mehr Auflagefläche und die Gefahr des Festfahrens ist geringer. Nach einer Einweisung und einer Runde, um die Route kennenzulernen, durften wir ran. Wir machten unsere Sache sehr gut, auch an den Streckenabschnitten, die schon recht tiefe Schneisen hatten. Selbst bergauf ging es mit hochtourigem Motor ohne Probleme. Ein sehr spaßiges Erlebnis. Nachdem auf und ab und hin und her, fuhren wir im Anschluss in ein Reservat, wo es dann einige Tiere wie Giraffen, Nashörner, Springböcke und Löwen zu bestaunen gab. Letztere waren zum Glück erst mal im Gehege und sollten später herausgelassen werden.

 

Auch im Reservat bekamen wir Aufgaben gestellt und so mussten wir erst eine motobetriebene Wasserpumpe zusammenbauen um damit Wasser aus einem Schacht pumpen. Die zweite Aufgabe bestand darin, aus Pflöcken eine Brücke zu bauen und den Land Rover heil über einen Graben zu bringen und in der dritte Aufgabe mussten wir einen Sandberg hinauf, ohne stecken zu bleiben. Je weiter hinauf desto besser und natürlich alles auf Zeit. Wir waren gar nicht so übel, mussten unsere Führung nur leider an ein anderes Team abgeben, die einfach schneller waren.

Abends ging es dann ziemlich erschöpft auf ein Weingut, wo wir in einem Herrenhaus aus früheren Jahren lecker speisen und den tollen südafrikanischen Wein kosten durften. Daheim im Hotel ging es erst mal unter die Dusche, denn mit dem ganzen Sand überall hätte ich direkt eine Sandburg mitten im Zimmer bauen können. Am nächsten Tag schien die Sonne in ihrer herrlichsten Form und nach dem reichhaltigen Buffet ging es wieder los. Dieses Mal ins Gebirge und zwar mitten an eine Filmkulisse direkt an einem schönen See gelegen. Dort wurde wohl schon der eine oder andere Gruselschocker gedreht und die Kulissen-Häuser werden heute nur noch ab und zu für Dreharbeiten genutzt.

Shell Driven to Extremes Extrem abgefahren im Gebirge

Übung macht den Offroad Meister

Die erste Tour ging direkt auf eine Offroad Strecke, die es in sich hatte. Tiefe Gräben, steile Abschüsse und felsiger Untergrund: Alles war dabei. Um die Fahrzeuge möglichst in einem Stück zu lassen, fuhren wir hier nur im Kriechmodus inklusive Allrad-Antrieb. Nachdem wir alle die Runde absolviert hatten, wurde ein leckeres Mittagsbuffet aufgetischt, das wir uns in der herrlich warmen Sonne schmecken ließen. Danach mussten wir wieder an unsere Challenges. Als Erstes ging es darum ein mit zwei Querstangen präparierten Land Rover zwischen weiteren Pfosten durchzumanövrieren. Mithilfe meiner Teammitglieder ging das bis auf das letzte Tor auch ziemlich gut, aber da fuhr ich mich dann doch fest und kam nicht weiter. Immerhin besser als einer der beiden, der es schaffte dauernd links und rechts zu verwechseln. Und ich dachte, ich sei die Frau dort. 🙂

Downhill mit Land Rover und Shell Helix in den Bergen

Die zweite Aufgabe bestand darin, einen alten Land Rover Defender über zwei Stege zu fahren, in denen einige Aussparungen eingelassen waren. Diese mussten mit zwei weiteren Holzblöcken aufgefüllt werden, damit der Defender über die Aussparungen fahren konnte ohne den Boden zu berühren. Hier war Präzisionsarbeit gefragt, die ich übernahm. Die Jungs durften schleppen. Das einzig Schwierige war, dass die Gangschaltung links saß und nicht so einfach zu schalten war. Nach einigen Trocken-Versuchen ging es los. Wir hatten 10 Minuten zeit und schafften die Aufgabe mit Bravour.

Die lustigste Aufgabe bestand darin, den Land Rover Discovery Offroad auf eine Wippe zu fahren und das Gleichgewicht zu halten. Ich schaffte es sofort und hielt mich ein paar Sekunden, bevor es mich nach vorn knallte. Da ich es so witzig fand, fuhr ich rückwärts wieder hinauf und machte das Ganze nochmals.

In der letzten Aufgabe ging es um Präzisionsparken. Für mich als Großstadtmädel natürlich kein Problem 😉 Wobei das mit meinem kleinen Fiat 500 einfacher ist, als mit so einem großen. Den Preis, die ‚Driven to Extremes‘ Trophäe, musste ich leider dem russischen Team überlassen, die einfach in der Gesamtbewertung am besten abgeschnitten hatten. Dabei hatten wir uns so viel Mühe gegeben. Aber es kann nur einen geben.

Den Abend ließen wir in einem Beach Café nahe am Hotel ausklingen. Weiter weg hätten wir auch nicht fahren können, denn Justin Bieber hatte ein Konzert gegeben und die gesamte Stadt war dicht. Übrigens wohnte er im selben Hotel genau wie Jon Bon Jovi, der am Vorabend ebenfalls eins gegeben hatte. Am nächsten Tag schaute ich mir noch ein bisschen das angrenzende Shoppingcenter an, bevor es dann wieder zurück in die Heimat ging. Ein tolles Abenteuer. Nächstes Mal schaffe ich es hoffentlich auch die berühmten Pinguine zu sehen. Auf jeden fall ein Grund wiederzukommen.

Wer meine Fahrberichte lesen will findet die hier:

Mein Auto Blog: Shell Helix: Extrem abgefahrene Sand Action
Mein Auto Blog: Shell Helix: Extrem abgefahren Offroad durchs Gebirge
Fanaticar: Shell Helix: Extrem abgefahrenes Abenteuer in Kapstadt
Fanaticar: Shell Helix Part 2: Extrem abgefahrenes Offroad Abenteuer in Afrika

Mone
Ich bin Simone, gebürtige Hamburgerin mit portugiesischen Wurzeln und blogge schon seit 2008. Angefangen hat es mit einem Reiseblog, den ich für meine Zeit als Model in China aufgesetzt habe, da ich keine Lust hatte ständig tausende von Postkarten zu schreiben. So konnte ich meine Freunde und Familie stets auf dem Laufenden halten. Wieder zurück in Deutschland ging es mit verschiedenen Themen weiter: Autos, Backen, Familie und natürlich auch weiterhin das Reisen. Meine große Leidenschaft ist aber das Thema Auto. Ungewöhnlich als Frau, ich weiß. Aber so bin ich nunmal: Ein bisschen anders mit einem Klacks Sahne! ;) Viel Spaß beim Lesen meines Blogs!
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3 comments
  • Frauke Constantin
    Mai 20, 2013 (17:50)

    Frauke Constantin liked this on Facebook.

  • _Mone_
    Mai 20, 2013 (18:03)

    Extrem Offroad durch Suedafrika: Nun habe ich schon so viel darüber berichtet, es fehlt nur noch mein Blog dam… http://t.co/Ov7RxAdY3K

  • Ka Bischoff
    Mai 21, 2013 (23:04)

    Ka Bischoff liked this on Facebook.

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