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BMW Fahrertraining: Abenteuer in Namibia

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Afrika! Eines der abenteuerreichsten Kontinente, die man sich vorstellen kann. Mit Romi, mit dem ich schon viele Abenteuer erleben durfte, ging es vor ein paar Jahren nach Namibia auf Tour mit BMW. Unser Flieger nach Namibia hatte eine halbe Stunde verspätung, also machten wir es uns natürlich noch in der Lounge gemütlich. Nach einer kleinen Stärkung wurde unser Flug ausgerufen und wir machten uns auf den Weg zum Gate. Dort stellten wir fest, dass wir die letzten Gäste waren und alle nur auf uns warteten. Also dann schnell rein und los ging es.

Wer die Möglichkeit hat, so lange Strecken in der Business-Class zu fliegen, sollte das unbedingt tun. Da fliegt man nicht nur bequemer, man ist nach einem 9 stündigen, und etwas holprigen Flug, auch nicht so gerädert. Am Flughafen in Windhoek erwartete uns der Namibische, sehr gemütliche, Zoll und lauter ‚helle‘ Menschen. Namibia war mal eine zeitlang eine deutsche Kolonie und daher gibt es natürlich noch viele europäisch anmutende Menschen und deutsche Namen/Wörter. Nach der sehr langsamen Zollkontrolle nahmen wir unsere Koffer, die auf den zwei einzigen Laufbändern getrennt herumfuhren und gingen zu unserem Fahrer, der uns schon erwartete. Mitsamt 3 weiteren Mitfahrern sollte es Richtung Hotel gehen. Nach 10 Minuten Fahrt klingelte aber das Handy der Fahrers und wir mussten wieder umkehren, denn ein weiterer Fahrgast sollte sich in einer halben Stunde anschließen. Roman und ich haben die Zeit genutzt, um uns ein wenig zu Sonnen. Wenn ihr nun denkt, Afrika = brütend heiß, irrt ihr euch. Wir hatten zwar warmen Sonnenschein, aber je weiter Richtung Hotel wir fuhren, desto frischer wurde es. So um die 19° waren es dann.

Die Okapuka Ranch, unser erstes Domizil, präsentierte sich recht großflächig und entlegen, aber dafür mit reichlich Wild. Da tummelten sich dann schonmal die Warzenschweine und Gnus oder Antilopen vor dem eigenen Bungalow. Zu einigen Bungalows musste man gefahren werden, so groß ist die Ranch. Aber die Namibier haben ja auch Platz. 🙂

Nach dem Mittagessen ging es dann erstmal los in die Berge um die BMW X5 im Fahrertraining auszutesten. An den Fahrzeugen wurden die Unterböden extra verstärkt, um den Strapazen besser zu stand halten zu können. Trotzdem sahen die Wagen schon recht mitgenommen aus, daher tat es auch nur halb so weh, als die spitzen Dornen an der Seite entlang kratzten. Nach einer kurzen Einweisung fuhren wir weiter hoch in die Berge, vorbei an Affenbanden und Antilopen.

Dabei hatten wir die Ranch nicht verlassen. Diese bietet mit ihren 14.000 km² jede Menge zu sehen. Auch Löwen. Zum Teil werden die Tiere auch gejagt und im Restaurant verarbeitet. Zum Glück aber nicht die Löwen. Jedenfalls war die erste Tour schon sehr abenteuerlich und der Staub steckte überall drin. Hatte man Pech, wie wir, bekam man das Schiebedach nicht mehr auf und ein Teil der Elektrik spielte verrückt. Aber man versicherte uns, dass die Wagen geprüft und einwandfrei seien und schließlich wollten wir ja ein Abenteuer.

Zurück im Hotel haben wir dann ein super leckeres Abendessen bekommen, unteranderem haben wir auch Gemsbock gegessen. Sehr festes Fleisch aber super lecker. Und erst der Nachtisch. Amarula-Creme. Am Ende konnte man mich rollen. 🙂 Um zurück in mein Bungalow zu kommen, musste ich erstmal an den Gnus vorbei. Wie gut, dass sie nicht wissen, was da im Restaurant so gegessen wird. Das hätten sie uns sicher übel genommen. Der nächste Tag sollte ebenfalls spektakulär werden. Es sollte Richtung Atlantik gehen und dann auch Offroad in den Dünen gefahren werden! Dazu mehr im nächsten Blogbeitrag!

Bilder: Mario Roman Pictures

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Mone
Ich bin Simone, gebürtige Hamburgerin mit portugiesischen Wurzeln und blogge schon seit 2008. Angefangen hat es mit einem Reiseblog, den ich für meine Zeit als Model in China aufgesetzt habe, da ich keine Lust hatte ständig tausende von Postkarten zu schreiben. So konnte ich meine Freunde und Familie stets auf dem Laufenden halten. Wieder zurück in Deutschland ging es mit verschiedenen Themen weiter: Autos, Backen, Familie und natürlich auch weiterhin das Reisen. Meine große Leidenschaft ist aber das Thema Auto. Ungewöhnlich als Frau, ich weiß. Aber so bin ich nunmal: Ein bisschen anders mit einem Klacks Sahne! ;) Viel Spaß beim Lesen meines Blogs!
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4 comments
  • Torge
    Nov 30, 2009 (18:56)

    YEAH ! ! ! ! Schön , dass ihr gut angekommen seid !

    Genieß die Zeit und ich freue mich auf weitere Reiseberichte…. und morgens sein Abendbrot zu sehen hat doch auch was mjammy

  • Pete
    Nov 30, 2009 (23:42)

    Wie immer sehr schön zu lesen Mone :o)

  • Mit BMW in Namibia: Mountain-Action – amoremotion
    Jul 17, 2018 (15:38)

    […] frühen Morgen vom Geschrei der Rebhühner und Gnus geweckt wird, kann man nur in Afrika sein. Beim BMW Fahrertraining in Namibia ging es auch am zweiten Tag abenteuerlich weiter. Nach einem leckeren Frühstück haben […]

  • BMW Fahrertraining in Namibia: Ratte, Schlange, Skorpion – amoremotion
    Okt 10, 2018 (16:05)

    […] BMW Fahrertraining in Namibia geht es natürlich nicht nur darum, die Autos auf Herz und Nieren kennenzulernen und sich als […]

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