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BMW Fahrertraining in Namibia: Der mit dem Springbock tanzt

{Werbung weil Markennennung} In Namibia kann das Wetter, aller Vorstellungen zum Trotz, auch sehr frisch sein. Und wie man auch weiß, ist der Atlantik ein recht kaltes Gewässer. Nichtsdestotrotz kann man morgens trotzdem reinspringen und den Tag mit einem kühlen Bad beginnen. In Swakopmund ging es dann zum shoppen um unseren Daheimgebliebenen allerlei Mitbringsel mitzubringen. Auch auf dem ansässigen Markt haben wir uns umgesehen. Da konnte ich meine Handelfähigkeiten, die ich in China erlernt habe, wieder rauskramen. Hat gut geklappt. Im nahegelegenen Museum haben wir uns noch ein wenig die Geschichte Namibias angesehen.

Swakopmund Museum Swakopmund Museum

Zum Mittagessen kehrten wir ins Hofbräuhaus ein. Schon lustig, denn hier in Namibia ist das Deutsche so präsent, da versteht uns eigentlich fast jeder. Dort gab es dann erstmal Spätzle und Schnitzel, wie es sich gehört. Da war es auch nicht mehr seltsam, dass schon überall Weihnachtsdekorationen hingen. Nach dem deftigen Mittagessen ging es von Swakopmund am Atlantik wieder Richtung Landesinnere und Berge. Über eine Strasse die aus gepresstem Meersalz, Sand und Reifenabrieb bestand, fuhren wir gemütlich daher. Irgendwann ging es weiter auf einer Geröllstrasse, die dermaßen Staub aufwirbelte, dass es Kilometerweit zu sehen war. Wir mussten da viel Abstand halten, um überhaupt einigermaßen voran zu kommen und nicht plötzlich aufzufahren.

Irgendwann kamen wir dann auch endlich zu unserer Unterkunft, der White Lady Lodge mitten im Elefanten Gebiet, an. Da konnte man entweder im Zelt auf einer Plattform schlafen oder im kleinen Holzhaus. Ich hätte so ein Zelt schon gerne mal ausprobiert, aber das Holzhäuschen war auch gut und bot wenigstens eine Dusche. Ehe es zum Abendessen ging, wollten Roman und ich noch schnell das Auto mit dem Sonnenuntergang fotografieren und wie das so ist, muss man da geeignete Locations suchen und den Wagen in Pose schmeissen. Die Location war schnell gefunden, den Wagen in Pose schmeissen war auch nicht schwer, aber dann wieder wegfahren erwies sich als unmöglich. Wir hatten uns im losen Sand festgefahren.

Da es schon Dämmerte, waren wir ein wenig besorgt und ginge los um Hilfe zu holen, bevor es zu Dunkel wurde um etwas zu erkennen. Es gab ja nirgends Straßenlaternen und die anderen Häuser waren eine ganze Ecke entfernt. Wir wussten allerdings auch nicht mehr, in welche Richtung wir laufen mussten. Also sind wir erstmal in die Richtung, aus der wir gekommen waren. Mittlerweile Barfuß, weil es sich in FlipFlops einfach nicht gut rennt, wurde es immer dunkler. Wir hatten nicht wirklich Angst, aber ein wenig zu abenteuerlich war es schon. Zum Glück fanden wir bald ein Haus, mit jemandem der uns helfen konnte.

Lewis, ein sehr gemütlicher Genosse mit einem lockeren Spruch auf den Lippen, belächelte erstmal unser Mißgeschick und war sofort bereit uns zu helfen. Wir sollten kurz warten, er wolle den LKW holen. Ganz relaxed trottete er von dannen und wir warteten, wie vereinbart. Als er nach einer halben Stunde noch immer nicht wieder da war, machten wir uns langsam Sorgen. Mittlerweile war der Mond schon aufgegangen und der eine oder andere Serval lief an uns vorbei.

Springbock in Afrika Simone Amores tanz in Afrika

Irgendwann kam Lewis mit einem Helfer wieder, zog uns aus dem Sand und zeigte uns den Weg zurück zur Rezeption, wo die anderen schon seid über einer Stunde auf uns mit dem Abendessen gewartet haben. Ja, sie hatten was zu lachen! 🙂 Nach dem Abendessen legten die Bediensteten noch eine Showeinlage ein, denn ein Teammitglied hatte Geburtstag und sie brachten ihm, und auch uns, einige Ständchen. Typisch Afrikanische Lieder mit passenden Tanzschritten. Es war wirklich toll! Der Roman hat dann später noch mit dem Haus-Gemsbock Freundschaft geschlossen, nachdem Klar war, wer der Boß ist. 🙂 Nach dem Essen sind wir dann noch alle auf einige Drinks an den Pool gegangen und es wurde noch ein sehr lustiger Abend, unter anderem mit Trink-Wett-Schwimm-Spielchen! Ja, wir hatten alle viel Spaß.

 

Bilder: marioroman pictures

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Mone
Ich bin Simone, gebürtige Hamburgerin mit portugiesischen Wurzeln und blogge schon seit 2008. Angefangen hat es mit einem Reiseblog, den ich für meine Zeit als Model in China aufgesetzt habe, da ich keine Lust hatte ständig tausende von Postkarten zu schreiben. So konnte ich meine Freunde und Familie stets auf dem Laufenden halten. Wieder zurück in Deutschland ging es mit verschiedenen Themen weiter: Autos, Backen, Familie und natürlich auch weiterhin das Reisen. Meine große Leidenschaft ist aber das Thema Auto. Ungewöhnlich als Frau, ich weiß. Aber so bin ich nunmal: Ein bisschen anders mit einem Klacks Sahne! ;) Viel Spaß beim Lesen meines Blogs!
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1 comment
  • BMW Fahrertraining: Auf Safari in Namibia
    Sep 03, 2018 (10:49)

    […] Daher sind wir natürlich auch auf  Elefanten-Safari gegangen. Auf dem LKW, mit dem uns der Lewis aus dem Sand gezogen hatte und auf dem am nächsten Tag jede Menge Bänke draufmontiert waren, sind wir losgezogen, um […]

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