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BMW Fahrertraining: Auf Safari in Namibia

{unbezahlte Werbung da Markennennung} Neben dem ganzen Fahrertraining mit BMW muss man natürlich auch mal Pause machen um die schönen Seiten Namibias kennenzulernen. Daher sind wir natürlich auch auf  Elefanten-Safari gegangen. Auf dem LKW, mit dem uns der Lewis aus dem Sand gezogen hatte und auf dem am nächsten Tag jede Menge Bänke draufmontiert waren, sind wir losgezogen, um die kleine Herde Elefanten zu suchen, die auf dem hiesigen Gebiet lebt. Da das abenteuerliche Gefährt kein Dach besaß, mussten wir uns dementsprechend eincremen. Mit LSF 50 sollte auch die afrikanische Sonne keine Chance mehr haben dabei hatten wir eigentlich erst  zwei Tage richtig heißes Wetter mit sehr hohen Temperaturen.

Auf unserer Safari erfuhren wir einiges über das Spurenlesen, aber leider keine Spur von den Elefanten. Wir sahen den Affenfelsen mit lauter Pavianen, jede Menge Esel, Ziegen und Echsen. Ich glaube, einmal war auch ein Hase dabei, aber weit und breit nichts von den Elefanten. Als wir schon aufgeben wollten, weil der LKW festzustecken drohte, kam endlich ein Elefanten-Bulle vorbei. Erst war er hinter den Büschen versteckt, aber Carrie, eine aus unserer Meute, entdeckte ihn. Langsam schlich er sich aus seinem Versteck und beäugte uns argwöhnisch. Dann trottete er gemütlich davon, als er merkte, dass wir ihm nichts Böses wollten. Es war eine tolle Safari und ein schönes Erlebnis. Schade, dass wir nicht die ganze Gruppe gesehen haben, aber wir waren alle froh, wenigstens einen gesehen zu haben. Ausserdem waren wir schon so durchgeröstet, dass wir froh waren, endlich wieder zurück zu fahren, was auch mindestens zwei Stunden gedauert hat.

 

Elefanten Safari galore

Wieder zurück in der White Lady Lodge mussten wir unser Zeug packen und nach einem leckeren Mittagessen ging es weiter zum nächsten Hotel. Unser Weg führte uns diesmal über ein trockenes Flußbett, was während der Regenzeit normalerweise jede Menge Wasser führt. Um die Autos da einigermaßen sicher durchzubekommen und damit sie nicht stecken blieben, wurde wieder Luft aus den Reifen gelassen. Ich durfte als erstes fahren, denn Roman wollte aus dem Kofferraum heraus Fotos machen. Vorher wurde uns noch gesagt, dass wir auf keinen Fall stehen bleiben oder Motor aus machen sollten, weil man eventuell dann nicht mehr weiterkäme.

Ein wenigt Angst hat man schon bekommen, weil der Motor bei der Hitze und Anstrengung immer heißer wurde und so die Kraft nachließ. Nach einer Weile wurden wir sogar immer langsamer. Bei mir ging es noch gut, weil ich nach einer Weile ein Gefühl entwickelt hatte und nicht mehr als 30 kmh fuhr, Roman aber hatte echt Pech. Der Motor war wohl schon zu heiß gelaufen. Die Leistung ließ immer weiter nach. Wir kamen kaum von er Stelle und das bei einer hohen Drehzahl im 2. Gang. Über Funk teilten wir uns mit und der Führer suchte schnell eine sichere Stelle zum Anhalten, was sich aber als nicht so einfach erwies.

Irgendwann konnten wir halten und machten erstmal die Motorhaube auf, damit der Motor ein wenig abkühlen konnte. Man sagte uns das Problem sei, dass der Motor nicht genug Fahrtwind bekäme, denn der Wind der von hinten kam machte es dem Motor schwer, die heiße Luft nach hinten abzugeben. Um dem ein wenig abzuhelfen machten die meisten die Klimaanlage aus und dafür die Heizung an, damit die Wärme schneller abtransportiert wurde. So hatten einige in ihrem Fahrhaus in kürzester Zeit eine kleine Sauna und waren dementsprechend rot. Nach diesem Halt ging es mit Ach und Krach weiter, denn einige hatten Schwierigkeiten, aus dem losen Sand wieder rauszukommen.

Plötzlich hörte irgendwann das Flußbett einfach auf und unpraktischerweise direkt auf sumpfigen Untergrund, wo man schonmal gar nicht halten sollte. Per Funk entstand ein kleines Chaos, als unser Führer versuchte alle davon abzuhalten ihm in dieses Gebiet zu folgen. Leider klappte das nicht bei allen und so blieben eingie stecken. Auch wir. Es dauerte eine Weile bis alle wieder frei waren. Einige Einheimische beobachteten das Spektakel und freuten sich, als wir ihnen einige Wasserflaschen überließen. Vorallem die Kinder freuten sich über die Schokolade, die ich ihnen geschenkt habe. Das bekommen sie auch nicht alle Tage zu essen.

Keine Panik

Als wir alle raugezogen worden waren und die Panik ein wenig nachgelassen hatte, versuchten wir uns einen Weg durch die Flußböschung zu suchen. Dabei schlugen wir so hart in ein Schlagloch, dass ich mir die Schulter ein wenig geprellt habe. Kein Abenteuer ohne Kampfnarbe, was? 🙂 Jedenfalls hatten wir es bald geschafft und erreichten nach weiteren zwei Stunden unser nächstes Domizil: Eine Lodge direkt auf einem Berg mit toller Aussicht auf die Savanne. Ich bin als erstes direkt in den Pool gesprungen, um mich abzukühlen.

 

Dann gab es wieder lecker Abendessen mit witzigen Gesprächen, allerdings nicht mehr so augelassen wie gestern, denn das heutige Abenteuer hat schon alle ziemlich gefordert und wir waren froh, bald schlafen zu können. Der morgige Tag sollte entspannter werden, denn wir durften endlich mal ausschlafen. Mal sehen, was der Tag so bringen wird.

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Bilder: marioroman pictures

Mone
Ich bin Simone, gebürtige Hamburgerin mit portugiesischen Wurzeln und blogge schon seit 2008. Angefangen hat es mit einem Reiseblog, den ich für meine Zeit als Model in China aufgesetzt habe, da ich keine Lust hatte ständig tausende von Postkarten zu schreiben. So konnte ich meine Freunde und Familie stets auf dem Laufenden halten. Wieder zurück in Deutschland ging es mit verschiedenen Themen weiter: Autos, Backen, Familie und natürlich auch weiterhin das Reisen. Meine große Leidenschaft ist aber das Thema Auto. Ungewöhnlich als Frau, ich weiß. Aber so bin ich nunmal: Ein bisschen anders mit einem Klacks Sahne! ;) Viel Spaß beim Lesen meines Blogs!
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